Der faire Kleiderschrank

Ein Thema für viele: Mode. Was soll ich nur anziehn ... in der Freizeit oder im Berufsleben.

Bestandteile vieler Kleidungsstücke in unserem Schrank bestehen immer häufiger aus Materialien, die wir nicht wirklich kennen oder deren Namen gar aussprechen können.
Polyester, Polyurethan, Polypropylen, Polyacrylnitril … mit Herstellernachweisen aus fernen Ländern die spontan nicht sofort zuzuordnen sind.

Also greifen wir doch gelegentlich auch einmal auf Klamotten zurück, die bespickt sind mit Bio-Siegeln und wichtigen Herkunftsnachweisen. Vielleicht auch um unser Gewissen ein wenig zu beruhigen, nachdem wir erschütternde Berichte im Fernsehn gesehen haben oder gar schreckliche Unfälle bei Textil­fabriken in Fernost passiert sind. Der sogenannte „Klimawandel“ sei erst gar nicht erwähnt. Doch sind Biobaumwolle & Co auch wirklich Bio, so wie wir uns das vorstellen und erwarten?

Vor wenigen Jahren hätte man noch bedenkenlos auf die Naturprodukte und Kleidung aus Naturfaser gegenüber synthetischen Textilien und Stoffen zurück­gegriffen. Heute, wo der Preis (und der Gewinn) immer öfter entscheidet und die Markenführung eines Produktes viel wichtiger geworden ist, wird mancher Verbraucher unsicher. So kommt es auch darauf an, wie eine Baumwolle angebaut wird und mit welcher Menge Dünger und Pestizide dem Wachstum und Ernteerfolg auf die Sprünge geholfen werden.

Auch sythetische Fasern sind nicht grundlegend schlecht oder weniger gesundheits­verträglich. Viele haben einen geringen Verschleiss und sind leichter zu pflegen als ihre ökologische Konkurrenz aus der Natur. Häufig auch preiswerter als Wolle oder auch mindestens gleichwertig. Doch im Ernst: diese Produkte finden wir nicht auf dem Billigmarkt und den Ramschtischen der dauerhaften Super-Sonderangebote. Und selbst bei teurer Markenware sagt der Preis nichts über die Wertigkeit des Materials aus, wird doch der Begriff „nachhaltige Mode und Textilien“ von vielen grossen Modekonzernen gerne (falsch) benutzt. Zudem ist der Begriff „Bio“ usw. nicht umfassend geschützt und häufig brüsten sich Unternehmen und Hersteller mit Nachhaltigkeit und Bio-Baumwolle, jedoch über Arbeitsbedingungen beispielsweise sagen sie häufig nichts ...

Auf was muss ich achten, wenn ich
ökologische Textilien und
nachhaltige Mode kaufen möchte ?

Welche Unterschiede es bei Textilien gibt, insbesondere wie wirklich nachhaltiger und umweltgerechter Anbau funktionieren kann, wie man auch in China nach sozial ver­träglichen Methoden produziert oder Artikel ökologischem und sozial verträglichem Ursprungs erkennt ...  das soll diese Seite aufzeigen, einen kleinen Anstoss geben und vielleicht grossen Beitrag zum bewussten Umdenken leisten. Eines ist jedoch klar: bewusst leben und einkaufen bedeutet, sich mit den Themen auseinander zu setzen und sich zu informieren.
Ein paar erste grundlegende Tipps für den Einkauf seien genannt, bevor es weiter geht:


  • Billigangebote kritisch prüfen
  • Materialkennzeichnung prüfen — Informieren Sie sich im Internet
  • Stark bunt gefärbte Kleidung meiden.
    Meist enthalten diese krebserregende Farbstoffe
  • Naturtextilien aus ökologischem Anbau oder artgerechter Tierhaltung bevorzugen
  • Öko-Kennzeichnungen genau hinterfragen und auch die sozialen Bedingungen beim Anbau und in der Herstellung beachten
  • Hat der Verkäufer im Laden auf Nachfrage keine genauen und zufriedenstellenden Antworten – dann kaufen Sie nicht
  • Kinderkleidung, Bettwäsche, Unterwäsche etc. vor dem ersten Tragen waschen

  • Spezieller Hinweis zu Kleidung und Bambus: fragen Sie GENAU nach, wie der Bambus verarbeitet wurde. Ist die Bambusfaser direkt in dem Kleidungsstück enthalten oder „nur“ die aus der Cellulose hergestellte Viskose!? Lesen Sie auf der folgenden Seite „Was sind Naturfaser“ auf dieser Seite weiter ...

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Was sind Naturfaser

Im Unterschied zu chemisch hergestellten Fasern — deren Grundstoff häufig Erdöl ist — liegt der Ursprung einer Naturfaser im pflanzlichen und tierischen Bereich. Pflanzliche Naturfasern sind beispielsweise Baumwolle, Leinen, Kokos, Hanf, Kapok, Ramie, Sisal, Jute, Manila ... und viele andere. Naturfasern haben eine lockere Struktur mit Hohlräumen was sie dadurch luftdurchlässiger, atmungsaktiv und absorbierend macht und für einen besseren Tragekompfort sorgt. Rein aus Pflanzen hergestellte Kleidungsstücke, ohne tierische Zusatzstoffe, werden meist als „100% vegan“ ausgezeichnet. Naturbelassene Naturfaser werden dazu auf ökologischem Wege angebaut. Und das immer mit der richtigen Zertifizierung.

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Baumwolle — Biobaumwolle

Biobaumwolle Feld Baumwolle ist für Textilien die meist genutzte pflanzliche Naturfaser. Der nutzbare Anteil, der zu Fäden und Garnen versponnen wird, stammt von den Samenfasern der Baumwoll­pflanze. Diese sehr weichen Baumwoll­fasern tragen sich angenehm auf der Haut, bieten eine gute Feuchtig­keits­aufnahme und haben ein sehr geringes Allergie­potential, sofern sie unbehandelt sind und nicht durch Pestizide o. ä. „bearbeitet“ wurden.

Im konventionellen Anbau werden grosse Mengen an chemischen Pestiziden (Insektizide, Herbizide usw.), Dünge und Ent­laubungs­mittel sowie auch genetisch verändertes Saatgut eingesetzt. Bei einem kontrolliert biologischen Anbau (kbA) sind der Einsatz von Chemie oder auch unnatürlich verändertes Saatgut verboten. Neben den Giften ist der kon­ven­tionelle Baum­wollanbau auch sozial und ethisch sehr pro­blematisch. Die meisten Bauern in den Entwick­lungs­ländern, wo der grösste Teil der Baumwolle angebaut wird, haben ein sehr geringes Einkommen und sind durch den Einsatz der häufig in der „Westlichen Welt“ schon verbotenen Chemie grossen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Zudem ist dort Kinderarbeit weit verbreitet, da das Einkommen dieser Kleinbauern für den Lebensunterhalt meist nicht ausreicht.

Wolle

yak Wolle ist eine tierische Naturfaser vom Fell von Schafen oder Kamelen beispiels­weise. Weitere tierische Naturfaser sind Seide, Angora, Kaschmir, Vikunja, Lama, Alpaka, Kamel, Mohair, Rosshaar oder auch Rinderhaare von Yaks und viele andere.

Die Struktur der Wolle sind kom­pli­zierte Proteinfasern, welche die Tiere im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte zum Schutz gegen die Witterung entwickelt haben. Die Fasern sind im allgemeinen sehr elastisch und belastbar und knittern daher kaum. So können sie bis zu 30.000 mal gebogen oder gestaucht werden, ohne das Faserschädigungen oder Brüche entstehen.

Die Wolle nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und hat einen hohen Isolationswert. Auch bei den tierischen Naturfasern gibt es Zertifizierungen und ökologische Standards für eine kontrolliert biologische Tierhaltung (kbT). Die Tiere müssen artgerecht und im Einklang mit der Natur gehalten werden, gentechnisch verändertes Futtermittel und der Einsatz von Arzeneimitteln ist stark eingeschränkt und eine prophylaktische Verabreichung grundsätzlich verboten. Freilauf und Weidehaltung steigern das Immunsystem und den Kreislauf der Tiere, da sie auf natürlichere Weise widerstandsfähiger werden.

Hanf

Nutzhanf als Naturfaser Hanf ist eine planzliche Naturfaser die aus den Stängeln der Hanfpflanze (Cannabis Sativa) gewonnen wird. Die schnell wachsenden Hanfpflanzen können bis zu vier Meter hoch werden. Dabei ist Hanf sehr anspruchslos und wächst auf fast allen Böden — so auch in Mitteleuropa. Durch den schnellen Wachstum haben Unkräuter keine Chance und auf chemische Pflanzenschutzmittel kann beim Anbau von Nutzhanf völlig verzichtet werden, da die Pflanze sehr widerstandsfähig ist und der starke Geruch tierische Parasiten fernhält.
Die Hanffaser in Textilien weist einen höheren Licht­schutz­faktor gegenüber konventioneller Baumwolle auf und nimmt wesentlich mehr Feuchtigkeit auf. Daher sieht die Kleidung aus Hanf oder mit Hanfbeimischungen auch länger frisch aus und zerknittert nicht so schnell. Gerüche werden minimiert und im Sommer ist Hanf kühlend auf der Haut. Hanffasern sind sehr hautverträglich, für Allergiker geeignet und für Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenpflechte die beste Wahl. Dazu kommt das alle Teile der Pflanze voll verwertbar sind und auch in anderen Produkten neben Kleidung Einsatz findet. Ein absoluter Allrounder also!

Leinen

Naturfaser Flachs als Garn Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen und gehört ebenfalls zu den pflanzlichen Natur­fasern. Die Flachs­pflanze wächst in gemässigtem Klima und ist eine der ältersten Kulturpflanzen überhaupt. Sie wird seit Jahrhunderten für Kleidung, Seile, Säcke und Segel ... als Posterfüllungen und vieles mehr ver­wendet. Auch der Leinsamen findet in Lebens- und Heilmittel Verwendung oder liefert den Grundstoff für Farben und beispielsweise Füssböden (Linoleum).
Die glatte Faser wirkt bei der Verarbeitung zu Textilien eher kühlend und ist sehr saugfähig und feuchtigkeitsregulierend. Leinen hat einen natürlichen Glanz und fasert kaum aus, ist sehr strapazierfähig und damit auch langlebig. Auch beim Kontrolliert biologischen Anbau (kbA) von Flachs wird auf chemische Düngemittel und Pestizide verzichtet. Halbleinen besteht aus mindestens 40% Leinen und meist ist Baumwolle bei­gemischt bzw. beim Weben ist der sog. Kettfaden aus Baumwolle und der Schussfaden aus Leinen.

Bambus vs. Bambusfaser

Bambus Bambus ist ein rasch nachwachsender Rohstoff und wird in erheblichem Umfang als Baumaterial und in der Zellstoff- und Papierindustrie verwendet. Ein Vorteil: Bambus wächst schneller als heimische Hölzer — manche Sorten bis zu 30 cm am Tag. Nach drei bis fünf Jahren ist das Gewächs verholzt und erntereif. Bei der Ernte bleibt das Wurzelgeflecht erhalten, aus dem immer wieder neue Triebe hervorgebracht werden. Bambus bindet zudem mehr CO2 als Laubbäume und erzeugt auch mehr Sauerstoff. Für den Klimaschutz OK — aber wie wird der Bambus in der Textilindustrie genutzt? Dazu muss man unterscheiden: wird die Faser direkt genutzt, gilt sie auch als Naturfaser. Bei kontrolliert biologischem Anbau — noch besser. Jedoch wird meist NICHT die Bambusfaser verwendet. Bambus dient in diesen Fällen lediglich als Rohstoff für die daraus gewonnene und zur Viskosefaser weiter­ver­arbeiteten Cellulose. Also eine Kunstfaser! Häufig können nicht einmal mehr Bambusanteile nachgewiesen werden. Die ökologischen Nachteile und der hohe Einsatz von Chemikalien, die Abwasserproblematik und hoher Energieverbrauch gelten also auch für die Produktion von Textilien aus Bambus.

Keine Naturfaser! Ein offensichtlicher Betrug?
In der Regel werden unter der Bezeichnung aus Bambusfasern hergestellte und verkaufte Textilien die Viskosevarianten angeboten. Eine Mogelpackung à la Bio. Prüfen Sie beim Kauf von Bambustextilien, ob eindeutig die Faser verwendet wurde oder nur davon die Rede ist. Alle anderen Produkte die aus Bambusviskose bestehen — und das sind die meisten — sind unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit eine absolute Farce ...

Der Kompromiss: Sprechen wir nicht von der Naturfaser Bambus, sondern von Bambus allgemein. Der Einsatz von Bambus ist nicht per se als „schlecht“ einzustufen, besitzt Bambus doch sehr viele positive Eigenschaften wie antibakterielle Funktionen, Resistenz gegenüber Gerüchen oder die Geschmeidigkeit ... um nur einige wenige zu nennen. Wenngleich die koventionelle Herstellung der Viskosefaser aus Bambus umstritten bleibt. Das wissen auch die Hersteller und Marken, die ernsthaft faire Mode anbieten und nicht auf die Vorteile von Bambus in Textilien verzichten möchten. Daher ist der Verbraucher nicht schlecht beraten, wenn die Herstellung der Cellulose durch Gütesiegel, Zertifizierung oder auch weltweit anerkannte DIN-Vorgaben von statten geht. Allen voran wäre das der „Öko-Tex Standard 100“ und eine DIN Zertifizierung „ISO14001“ die weltweit verstanden wird von Betrieben, die im Herstellungs­prozess vorgeschriebene geschlossene Kreis­läufe der Wieder­auf­bereitung und einer schonenden Verarbeitung des Bambus zustimmen. Die sparsam eingesetzten chemischen Hilfsstoffe sind weit weniger aggressiv oder gar als bedenklich einzustufen und der in der konventionellen Erzeugung hohe Einsatz von Energie wird durch andere, dafür aber zeitintensivere Prozesse, abgefangen. Beim Kauf oder Angeboten von textiler Ware mit Bambus-Viskose, im Laden oder Internetshop, achten Sie daher am Besten auf die erwähnten Siegel und Zertifikate.

Fair zieht an —
nachhaltig hergestellte Mode

Also Augen auf beim Kauf von ökologischer Kleidung, nachhaltigen Textilien und Biomode. Achten Sie auf die richtige Zertifizierung, auf kontrolliert biologischen Anbau und ob die Produkte sozial fair hergestellt sind. Schlechte und gesund­heits­gefährdende Arbeits­bedingungen, Unterbezahlung und Kinderarbeit sind ein absolutes NO GO !

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Inhaltsstoffe in Textilien

In Kleidung stecken oft Chemikalien, Gifte, Krankheitserreger und Allergene, die man mit dem blossen Auge nicht sieht und häufig auch nicht riechen kann. Schlimm genug, dass tausende Arbeiter auf der Welt in der Textilindustrie unter diesen Giften zu leiden haben um ihren Lebensunterhalt zu sichern, verbleiben doch viele der Chemikalien in den Klamotten. Und wir tragen sie — meist unwissend — auf unserer Haut spazieren. Nicht nur zweifelhafte Farben und Motivdrucke, auch bei der Verarbeitung der Rohstoffe eingesetzte Gifte und Chemikalien für den unbeschadeten Transport im Überseecontainer sind haufenweise in unserer Kleidung zu finden. Damit unsere Kleidung weich und kuschelig ist, pflegeleicht und knitterfrei, tolle Farben auch nach vielfachem Waschen beibehalten, Schmutz abweisen oder anderen hygienischen und optischen Anforderungen genügen, ist die Behandlung mit vielen Hilfsmitteln Normalität. Die einzige Alternative scheint hier in der Tat der Griff zu zertifiziert nachhaltiger Kleidung und Naturtextilien zu sein.

Schadstoffhaltige Farben und Bleichstoffe

Unzählige Farben und Hilfsmittel mit verschiedenen Inhaltsstoffen stehen für die Behandlung von Textilien zur Verfügung. Viele dieser Chemikalien und Stoffe können beim Tragen freigesetzt werden und in den menschlichen Köper gelangen. Einige Farbstoffe lösen Allergien und schwere Krankheiten aus.
Es gibt etwa 500 Farbstoffe die aus krebserzeugenden aromatischen Aminen hergestellt werden. Falls diese Verbindungen in den Körper gelangen, können sie im Stoffwechsel gespalten werden und die gesundheitsgefährdenden Stoffe gelangen in Innere Organe. Manche gelösten Farbstoffe in Molekülgrösse kommen über die Haut in unseren Körper. Aber auch scheinbar sichere Farben können bei falscher Anwendung bei der Herstellung zu einem Risiko oder durch Schweiss ausgewaschen werden. Schwer oder nicht lösliche Farbmittel sind beispielsweise Pigment oder Pigmentfärbung. Diese können im Allgemeinen nicht über die Haut aufgenommen werden.
Achten Sie auf GOTS, IVN und andere Angaben und Zertifikate, auf die genaue Angabe von Farbstoffen oder entscheiden Sie sich für Pigmentfärbung beim Kauf von Textilien. Um durch Chlor gebleichte Waren sollten Sie einen grossen Bogen machen.

Faltenfrei dank Formaldehyd ...

Bügelfreie Klamotten werden häufig durch Formaldehyd zu dem was Sie sind. Formaldehyd kann Schleimhäute von Augen, Nase und Rachen reizen oder sogar zu Atemnot, Übelkeit und Kopfschmerzen führen. Die Haut juckt, ist gerötet und schwillt an. Bei dauerhafter Belastung oder hohen Konzentrationen können Allergien und im schlimmsten Fall auch Krebs ausgelöst werden. Neigen Sie zu Allergien, sollten Sie auf knitter- oder bügelfreie Kleidung verzichten. Waschen Sie die Kleidung vor dem ersten Anziehen — achten Sie auf die richtigen Ökosiegel.

Weichmacher, Hormone, krebserregende Stoffe

UV-absorbierende Stoffe werden zum Schutz der Faser und der Farbstoffe eingesetzt. Auch soll die Kleidung den Menschen selbst vor der Strahlung schützen. So schützt uns auf der einen Seite die Chemie, andererseits setzt sie uns wieder weiteren Gefahren aus. Ganz ohne Chemie und Zusätze kommt die Naturfaser Hanf aus, die einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist. Hanfanteile oder 100% Hanf in der Kleidung hat auch noch andere Vorteile, die Sie hier auf der Site unter „Was sind Naturfasern“ nachlesen können. Dabei ist Hanf schon lange nicht mehr kratzig und grob, wie häufig noch falsch angenommen.

Biozide werden oft in Sport- und Freizeitkleidung oder im Outdoorbereich eingesetzt. Sie wirken einer schnellen Geruchsbildung entgegen, zerstören und beeinträchtigen dabei jedoch den natürlichen Schutzmantel der Haut.

Optische Aufheller werden benutzt um gelbliche oder bräunliche Textilien aufzuhellen. Ein Zwischenprodukt in der Synthese der Weisstöner ist „Diamino-stilben-disulfonsäure“ (DAS) und besitzt Ähnlichkeiten in der Struktur mit dem synthetischen Östrogen Diethylstilbestrol.Unter Umständen kann dadurch die Testosteron­konzentration reduzieren oder zu Libido- und Potenzstörungen führen, sollte der Stoff in unseren Körper gelangen.

Einen tollen Service gibt es hier:

Eine Verbraucheranfrage über ein Online-Formular die Sie nutzen sollten, wenn sie sich nicht sicher sind bezüglich besorgniserregender Chemikalien:
http://reach-info.de/verbraucheranfrage.htm. Auf dieser Website wird über einen Anfragegenerator und mit Ihren Angaben zu einem Produkt automatisch eine Anfrage an den Hersteller gesendet. Enthält das gesuchte Produkt besorgniserregende Chemikalien, ist der Hersteller dazu verpflichtet Ihnen Auskunft darüber zu erteilen.

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Zertifiziert nachhaltig

Auf den ersten Blick sieht der Verbraucher keinen Unterschied ob er Textilien aus koventioneller Baumwolle oder Biobaumwolle in den Händen hält. Doch Kleidung aus Biobaumwolle ist umweltschonend produziert und wer beispielsweise unter Hautproblemen oder Allergien leidet, wird deutliche Unterschiede spüren.
Um echte Biomode auszuweisen braucht es auch ein echtes Zertifikat. Es reicht also nicht, sich auf blumige Namensbestandteile wie „Bio-Baumwolle“ o. ä. zu verlassen und zu glauben, damit wäre das Kleidungsstück auch automatisch unter fairen und ökologischen Bedingungen hergestellt oder gar vom Hersteller soziale Standards eingehalten worden.
Wirkliche Biobaumwolle kommt aus kontrolliert biologischem Anbau und sollte im Etikett mit dem Zusatz „kbA“ versehen sein. Hierbei wird auf synthetische Düngung und Entlaubungsmittel verzichtet und Schädlinge biologisch bekämpft ohne Einsatz von Pestiziden. Genetisch veränderte Pflanzen sind tabu und die Preise und Abnahmekonditionen fair verhandelt. Achten Sie auch beim Kauf in einem Online-shop auf die Auszeichnung kbA und lesen Sie alle Informationen zu den verwendeten Materialien. Viele Lables wie Switcher, Hempage, Bleed, braintree ... haben kbA-zertifizierte Textilien im Programm oder produzieren ausschliesslich kbA-zertifiziert.

GOTS — Global Organic Textile Standard

GOTS - global organic textile standard Zum kontrolliert biologischen Anbau sollten Sie auch auf das internationale Gütesiegel Global Organic Textile Standard (GOTS) achten. Die Abkürzung „GOTS“ sollte wenn möglich auch in der Auszeichnung oder Etikett des Modeartikels vorhanden sein. GOTS regelt nicht nur den Anbau und die Gewinnung textiler Rohfasern, sondern kontrolliert auch die Weiterverarbeitung der Produkte mit hohen Anforderungen an die Produzenten. So müssen auch die Zusätze wie Farben und Hilfsmittel bestimmte umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Eine funktionierende Abwasserkläranlage ist für alle Betriebsstätten, die im Bereich Nassveredelung tätig sind, zwingend vorgeschrieben. Zudem sind soziale Mindestkriterien zu erfüllen: keine Zwangsarbeit, sichere und hygienische Arbeitsbedingungen, Verbot von Kinderarbeit, Mindestlohn, geregelte Arbeitszeiten, keine Diskriminierung und vieles mehr. Die Qualitätssicherung erfolgt durch unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette. Ausführliche Informationen zu „GOTS zertifiziert“ finden Sie auf der website www.global-standard.org/de/

Fair Wear Foundation

fair wear foundation Hinter der Bezeichnung „Fair Wear Foundation“ steckt eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Bekleidungsfabriken einsetzt. Das Siegel ist keine Zertifizierung im üblichen Sinne, bescheinigt aber, dass es beispielsweise auch möglich ist in Asien unter ökologischen und sozial fairen Bedingungen zu produzieren. Nicht nur die ständige Kontrolle, sondern auch technische Veränderungen zum Vorteil der ArbeiterInnen sind die Ziele der Organisation. Die Mitglieder — meist Marken und Hersteller — arbeiten zusammen mit Zulieferern gegen Ausbeutung und an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ist eine Marke oder Hersteller Mitglied der Fair Wear Foundation kann davon ausgegangen werden, dass nicht nur der Wille sondern auch eine konsequente Umsetzung ökologischer und sozialer Standards für wirklich nachhaltige Mode statt findet. Daumen hoch!
weitere Informationen auf der Website der Fair Wear Foundation

iVN — Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft

IVN - Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft Wenn Sie dieses Zeichen auf nachhaltigen Textilien oder aber auch in einem Online-shop sehen, können Sie von ernsthaftem Engagement und einem klaren Statement ausgehen. Der IVN ist ein Zusammenschluss von über 100 Unternehmen aus allen Stufen der Textilproduktion, die den in der Branche ansonsten weit verbreiteten Missständen eine klare ökologische und sozialverantwortliche Wirtschaftsweise engegensetzt.
Der Verein befasst sich mit natürlicher Bekleidung und Textilien unter Aspekten wie Gesundheit, soziale Bedingungen, Umweltschutz, Mode, Qualität und Preis. Sie können sicher gehen, dass weder Menschen bei der Herstellung ausgebeutet, noch Tiere gequält werden. Mode ist dabei längst selbstverständlich und Tragekomfort und Langlebigkeit Argumente, um nach „echten“ Naturtextilien Ausschau zu halten ... Die Website: www.naturtextil.de

Die Website „Label online“ liefert Ihnen einen Überblick zu allen erdenklichen Labeln — nicht nur für den Bereich der nachhaltigen Mode oder Naturtextilien — Hintergrundinformationen, Kriterien und Kontrollen und Bewertungen zu Produkt- und Dienstleistungen.

to be continued ...

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